Flüssigkeit zur Arzneieinnahme


Säfte, Mineralwasser oder Tee?
Flüssigkeit zur Arzneieinnahme

Die Grapefruit ist eine echte Vitaminbombe, doch in Kombination mit bestimmten Arzneimitteln alles andere als gesund. Eignen sich Tee, Kaffee oder Mineralwasser für die Einnahme von Medikamenten? Antworten.

Finger weg von Grapefruit

Die Grapefruit, auch Pampelmuse genannt, ist reich an Vitamin C und stärkt die Abwehr. Doch neben Vitaminen steckt auch eine große Menge an Furanocumarinen in der Frucht. Diese Stoffe regen den körpereigenen Schutzmechanismus an. Trinkt ein Patient Grapefruitsaft, setzt sein Körper Abwehrstoffe frei, die bestimmte Arzneimittelwirkstoffe zersetzen. Dadurch gelangen weniger Bestandteile des geschluckten Medikaments ins Blut und es wirkt schwächer.

Früchte & Säfte generell ungeeignet

Auch der umgekehrte Fall kann eintreten: Nimmt ein Patient seine Tabletten mit einem Glas Grapefruitsaft ein, richtet sich der Körper möglicherweise nur gegen die Furanocumarine im Saft. Dadurch gelangen die Bestandteile des Medikaments ungefiltert in die Blutbahn und es wirkt stärker. Fruchtsäfte – insbesondere Grapefruit und Granatapfel– eignen sich grundsätzlich nicht für das Einnehmen von Medikamenten, da sie die Wirkung von Arzneimitteln bremsen. Dies gilt auch für Obst. Zwei Stunden vor und nach der Einnahme der Arznei sollten Patienten auf diese Früchte verzichten.

Leitungswasser als beste Alternative

Am besten geeignet für das Einnehmen von Medikamenten ist Leitungswasser. Auch wenn Mineralwasser aufgrund seiner Elektrolyte gesund ist, rät Dr. Christoph-Gérard Stein, Arzt bei der AOK Hessen, davon ab: „Es kann zu viele Salze enthalten, die die Aufnahme des Wirkstoffs behindern“, erklärt der Experte. Außerdem besteht die Gefahr, dass es in Kombination mit Osteoporosemitteln Wechselwirkungen hervorruft. Auch Alkohol kommt nicht infrage, da er die Wirkung von Antidepressiva, Psychopharmaka, Schlaf- und Beruhigungsmitteln und Blutdrucksenkern verstärkt. Tee und Kaffee können mit den Wirkstoffen von Medikamenten reagieren. „Mit Leitungswasser jedoch liegt man stets richtig“, betont Dr. Stein.

News

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.   mehr

Mundgesundheit in der Menopause
Mundgesundheit in der Menopause

Zum Schutz der Zähne

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt werden.   mehr

Krebs durch ungesunden Lebensstil
Krebs durch ungesunden Lebensstil

Übergewicht und falsche Ernährung

Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine gesündere Ernährungsweise verhindern.   mehr

Zoster-Impfung schützt das Gehirn

Ältere und jüngere Frau liegen zusammen gutgelaunt auf einer Picknickdecke im Gras.

Jede fünfte Demenz vermeidbar?

Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.   mehr

Wärmepflaster gegen Schmerzen
Sitzende Frau massiert sich den unteren Rücken. Wärmepflaster können gegen Schmerzen helfen.

Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Neue Apotheke
Inhaber Dr. Frank Kupka
Telefon 03592/38 03 05
E-Mail postfach@neue-apotheke-wilthen.de