Frühe Hautpflege bei Neurodermitis


Bereits Säuglinge profitieren
Frühe Hautpflege bei Neurodermitis

Neurodermitis in der Familie? Die Barmer GEK rät betroffenen Eltern, ihre Kinder frühzeitig mit rückfettenden Cremes zu behandeln, um die Hautkrankheit in Schach zu halten.

Juckende Haut schon in jungen Jahren

Neurodermitiker kämpfen mit juckender roter Haut. Die entzündlichen Stellen treten vor allem in den Gelenkbeugen und im Gesicht auf – oft schon im Säuglingsalter zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat. Auch in frühen Jahren ist die richtige Hautpflege das beste Mittel gegen Neurodermitis.

"Eine regelmäßige Rückfettung der Haut in der täglichen Körperpflege familiär belasteter Säuglinge ist sehr wichtig. Damit kann das Auftreten einer etwaigen Neurodermitis hinausgezögert oder deren Auswirkung gering gehalten werden", erklärt die Hautärztin Utta Petzold.

Eincremen als tägliches Ritual

Um den fehlerhaften Fett- und Schutzfilm der entzündeten Haut zu regenerieren, gibt es verschiedene Alternativen: Apotheken bieten Emulsionen aus Öl und Wasser als Lotion, Creme oder Salbe an. Besonders wirksam sind Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Ceramide. "Am einfachsten lässt sich das Eincremen in den Alltag einbauen, wenn es zum festen Bestandteil des Tagesablaufs wird, beispielsweise spielerisch beim morgendlichen und abendlichen Umziehen", empfiehlt Petzold.

Außerdem gibt es ölhaltige Badezusätze, bei denen sich das Öl entweder im Wasser verteilt oder auf dessen Oberfläche schwimmt – letztere enthalten weniger Emulgatoren und sind deshalb besser verträglich. Übrigens: Ein Vollbad pro Woche ist für empfindliche Kinderhaut völlig ausreichend.

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